PETER EISENMAN arbeitet als Architekt mit einer ungewöhnlichen Ausgangsposition: coding als Produktionsform. Die City of Culture of Galicia, Santiago de Compostela, Spanien entsteht gerade, in der Art einer Erfahrung von Landschaft, einer Überlagerung alter Straßen mit neuen Strukturen, als ein Ineinander von geographischen und gebauten Kulturen.

Spielerisch legte er Netze über das zu bebauende Gebiet, ließ den Computersoftwareprogrammen teils freien Lauf um darin Entdeckungen zu machen. Die Sprache der Landschaft sollte in das Bauwerk eingehen, welches dann wie gewachsen erscheint, ein Berg als Kunstwerk, welches gleichsam die pulsierenden Adern berücksichtigt, die gewisse Wege vorzuschreiben scheinen.

Santiago de Compostela ist bereits ein Symbol Europäischer Kultur, ein Wallfahrtsort, den Pilger zu Fuß zu erreichen trachten, wobei es auch immer mehr Pilger ohne religiöses Bekenntnis gibt. Die neue Kulturstadt, die nun gerade errichtet wird, spielt auf die Rolle der Kultur an, die in Zeiten wie diesen, Religion möglicherweise ersetzt. Das Ziel ist eine andere Art von "magischem" oder "heiligem" Berg, eine Begegnungsstätte für Kunst und Wissenschaft innerhalb Europas und mit den restlichen Ländern, Kontinenten der Welt, ein Ort der Spirutualität.

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