Technologien die von anderen, neueren abgelöst wurden, lösen nostalgische Gefühle aus, vor allem bei jenen, die zwar an neuesten Technologien interessiert sind, aber ältere kennen, wie hier der Vorstand des Journalisten Clubs ÖJC. Der 155 m hohe Richtfunkturm mit Wahrzeichzencharakter im Technologiezentrum Arsenal der Telekom Austria AG, ist neuerdings verwaist, die analogen Richtfunkeinrichtungen wurden durch Digitale Strecken ersetzt.
In windiger Höhe genießt man einen wunderbaren Ausblick über Wien und das Ambiente hat eine eigene Ästhetik.
Nun gibt es andere Nutzungen, die Telekom setzt auf Breitbandtechnologien, hostet Firmenserver, setzt auf Forschung und erweitert den Markt in diverse Nachbarländer. Letztlich nützen auch die alternativen Anbieter großteils das Netz der Telkom, legen kaum eigene Glasfaserkabel. In abgelegenen Gebieten bleibt die Telekom immer wieder trotz freiem Markt der einzige Anbieter, weil sich das zumindest nicht unmittelbar rechnet.
Stolz ist man bei der Telekom Austria auf das Zertifikat nach der Norm ISO 27001 (vormals BS 7799) da in Österreich nur 8 Unternehmen nach der international anerkannten Norm zertifiziert sind.
Nach dem Blick in die verschiedensten Blechkästen, mit nicht mehr und immer noch genutzten Einrichtungen, durften wir dann in die Netzsteuerungszentrale, in der auf einer großen Videowall das ganze Leitungsnetz rund um die Uhr bewacht wird. Da aber alle Einrichtungen gespiegelt sind, ist ein Ausfall nicht nur schnell entdeckt, sondern läßt sich auch kompensieren. In Zukunft wird es kaum mehr die Telephonie sein, die das Unternehmen trägt, laufend werden neue Dienste kreiert und implementiert, hochverfügbare, leistungsstarke, verteilte Massenspeichersysteme und skalierbare Architekturen, Verkehrsmanagementsysteme, FutureHome.
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