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Nun kommt Bewegung in die WOTRUBA-Geschichte. Am 23. April wäre Fritz Wotruba 100 Jahre alt geworden, die Direktorin Agnes Husslein-Arco wollte dieses Datum nicht ungenützt verstreichen lassen. Der Chefkurator des Belvedere, Alfred Weidinger hat mit freundlicher Unterstützung des Fritz Wotruba-Vereins das Frühwerk Wotrubas, 1927-1949 für die Ausstellung im Oberen Belvedere "Einfachheit und Harmonie" bearbeitet. Neben den Skulpturen, sind auch Zeichnungen und beeindruckende Fotos von Wotruba, die er von seinen Skulpturen vor seinem Atelier in den Stadtbahnbögen angefertigt hat, ausgestellt. Im 20er Haus soll neben der Ausstelungshalle für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts eine WOTRUBA-FORSCHUNGSSTÄTTE entstehen, mit einem permanenten SCHAULAGER. Die Ausstellung endet mit dem Anfang seiner internationalen Karriere und dem Beginn seiner stark abstrahierten Figuren, die nun abgelöst von seinem Lehrer Hanak und anderen zeitgenössischen Strömungen, als eigenständiger Beitrag zur Kunstgeschichte so wichtig geworden sind. Neben dem ersten Schritt in der wissenschaftlichen Arbeit, wurde eine Wotruba-Stiftung gegründet, in der das Belvedere eine starke Position hält.
Fritz Wotruba in seinem Wiener Atelier 1947/48, Fritz Wotruba-Verein, Wien
"Stehender" vor Wotrubas Atelier am Stadtbahnbogen in Wien 1930, Messingguss 250cm, Foto: Fritz Wotruba
Männlicher Kopf 1928/29, Aquarell, 48,4x35,9cm, Fritz Wotruba Verein, Foto: Alfred Weidinger
Menschliche Kathedrale, Mannersdorfer Kalkstein, 153 x 80 x 75cm, Belvedere, Wien |